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Ich bin eine gebürtige Hannoveranerin, liebe diese Stadt sehr. Sie hat soviel zu bieten: Viele unzählige Parks, Wälder, ein großes Kulturangebot in jeder Richtung.

Und ich möchte gerne dazu beitragen dieser Stadt, ihren Bewohnern, mit meinem Können durch meine Arbeit etwas Gutes hinzuzufügen.

 

Tanzen – für mich der schönste Sport im Leben – war für mich schon oft die beste Heilmethode um wieder Freude am Leben zu gewinnen.

2004 betrat ich ein neues Tanz-Ufer: den Oriental – Tanz, leider oftmals nur als Bauchtanz tituliert.

Schnell bemerkte ich, wieviel von meinem Körper hierbei abverlangt wird. Konzentrationsfähigkeit, Körperbeherrschung sind nur einige der wenigen wichtigen Punkte.

Dann traf mich ein schwerer Schicksalsschlag.

Nach einer gefühlt furchtbar langen Zeit, musste ich lernen in ein absolut verändertes Leben zu kommen. Nichts ist mehr so wie es mal war.

Meine damalige Tanzlehrerin bestärkte und unterstützte mich weiterhin darin am Tanzkurs teilzunehmen. Dies half mir dabei mich komplett neu zu orientieren, gab mir Mut, Kraft und Lebensfreude ganz allmählich zurück.

Schnell bildete sich eine Gruppe, die ich leitete, in einem privaten Umfeld.

Das emsige Trainieren begann. Schon recht bald stellten wir fest: Wir brauchen nun einen größeren Raum.

Also mietete ich in einem Gemeindehaus einen Raum.

Plötzlich standen fremde Frauen vor unserer Tür und wollten unbedingt bei uns mit trainieren.

Jetzt musste ich also die Entscheidung meines Lebens treffen:

Meine Berufung wurde zu meinem Beruf.

Eine Reha – Maßnahme gab mir neue Kraft. Ich fuhr also mit meinem kleinen Chinquecento in Richtung Hessen. Bereits auf der Hinfahrt wusste ich deutlich: 4 Wochen und keinen Tag länger, nach Hause fahren und loslegen.

So geschah es dann auch. Zum Amt, Fragen gestellt was ich unternehmen kann, soll, muss, um diesen Schritt zu gehen.

Mir wurde ein Gründungsseminar angeboten, der letzte Platz, ich griff zu, 4 anstrengende Monate und dann stand fest: der 3.November 2009 ist meine Eröffnungsfeier im Kreise meiner Frauen und Unterstützer.

Solange ich denken kann, war Tanzen mein ständiger Wegbegleiter, ob in Tanzschulen, Schulen, Vereinen oder eben auch Privat, es gab für mich nie einen schöneren Sport.

Menschen durch gesunde Bewegungsabläufe mit Freude an Musik und Tanz sportlich zu unterstützen. Lebensfreude dadurch herbei führen, gemeinsam mit gleich

denkenden und gleich fühlenden Menschen eine neue Form des Miteinander auch sportlich umzusetzen, das war eine Grundidee.

Musik, dazu tanzen….welch eine Energie wird dabei in unserer Seele frei gesetzt !!!

Ob Trauer, Schmerz, Aggressionen – Tanzen lässt unsere Seele, unseren Körper durch Musik reagieren. Abzuarbeiten, Hinzugewinnen.

Welch wunderbares Ventil für unsere Seele gleichsam.

Nun hatte ich den Wunsch nicht nur eigene Gruppen zu trainieren, sondern mich auch in einem Seniorenhaus und in einem Fitness-Studio für Frauen zu bewerben.

 

Also Schritt 2 – und gleich Erfolg.

Durch die Arbeit in diesem Seniorenhaus bemerkte ich recht schnell das ich meine Arbeit noch mehr verfeinern kann.

Erarbeitete also entsprechende Konzepte für ältere Menschen und hatte recht schnell eine tolle Gruppe aufgebaut mit der ich wunderschöne gemeinsame Auftritte, Erlebnisse haben durfte. U.a. wurde ein junger hannoverscher Filmer auf uns aufmerksam und lud meine Damen ein in seinem Film mit zu wirken. Eine spannende Zeit begann.

Auch im Fitness Studio bildete sich recht schnell eine Gruppe mit festen Teilnehmerinnen. Mit diesen Frauen habe ich ebenso wundervolle Erlebnisse genießen können.

Inzwischen hatte ich im Seniorenhaus auch in der somatischen Pflegestation das Angebot angenommen hier eine neue Gruppe zu bilden.

Somit verfeinerte ich meine Arbeit auf diesem Sektor noch intensiver um allen Klienten gerecht werden zu können.

Hier waren Menschen mit unterschiedlichen Erkrankungen von Schlaganfall über eingesetzte Implantate, künstliche Gliedmaße, MS …wirklich ein breites Spektrum.

Dann bot man mir dort auch recht schnell die Tagesbetreuungs-Gruppe an.

Wieder ein Gebiet für mich um mich noch weiter zu entwickeln um auch diesen Menschen ein gutes Stück Lebensqualität zurück zu bringen.

Dann folgte die Pflegeabteilung Geriatrie mit dementen Menschen. Anfangs habe ich schon etwas gezögert, hatte Zweifel an meinen Fähigkeiten. Aber ich nahm dies ebenso an und wieder lernte ich andere Tätigkeiten,Techniken, um auch diesen Menschen zu helfen ihre klein gewordene Welt wieder mit Lichtpunkten zu erhellen.

Nun musste ich feststellen das sich meine Kenntnisse noch mehr spezialisieren und vertiefen sollten um meine Arbeit genauer und konkreter vorstellen zu können, beweisen zu können. Bis in den Bereich der Psychotherapie wollte ich gehen.

Also meldete ich mich 2014 zu einem einjährigem Studium an dem Institut für Tanz- und Bewegungstherapie in Braunschweig an.

Jedes Mal in den Modul – Pausen erarbeitete ich mir aus diesen verschiedenen Bereichen Konzepte um mit meinen Gruppen in Hannover in Versuchskurse zu gehen.

Auf ehrliche Rückmeldung legte ich hierbei immer den größten Wert.

Dann hatte ich auch dieses erfolgreich geschafft.


Inzwischen habe ich durch langjähriges Lernen ein ganz neues Übungskonzept erarbeitet, ich benannte es BRIK Training.

Hierbei arbeite ich mit meinen Menschen ganz bewusst mit unserem Gehirn durch starke Konzentration. Balance Übungen, Kreuzverbindungen und einiges mehr spielen hierbei eine wichtige Rolle.

Auch eine Kindergruppe ist 2020, gerade in der Corona – Lockdown – Pause, neu entstanden. In dieser bisher ersten Gruppe, Corona ließ keine weitere Arbeit zu, arbeite ich mit Mädchen im Alter von 5 und 6 Jahren.

Lieber Leser,

vielen Dank, das Sie bisher durchgehalten haben um mich und meine Arbeitsweise etwas näher kennen zu lernen. Sie bemerken schon hierbei: Alter, Konfektionsgröße, körperliche Möglichkeiten ….All das wird gern von mir in meiner Arbeit eingebunden. Nichts ist unmöglich, wenn wir etwas erreichen möchten.

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